Dieses Video zeigt die Standardvairante der 4. Hyong von der Seite. Jede Technik wird einzeln gezählt.

Die 4. Hyong “Won-Hyo“ Hyong hat 28 Bewegungen und hat damit 4 Bewegungen mehr als die 3. Hyong
Won-Hyo (617 – 686) war ein koreanischer Mönch, der als Denker, Schriftsteller und Kommentator den koreanischen Buddismus in der Schinra-Dynastie prägte.

Nr.HandtechnikStellungSeite/N
1Doppel Block Mitte HochkurzL
2HandkantebleibenR
3FaustlängerL
4Doppel Block Mitte HochkurzR
5HandkantebleibenL
6FaustlängerR/L
7Kampfstellung BlockhochL
8Yop ChagiL
9Handkante BlockkurzR
10Handkante BlockkurzL
11Handkante BlockkurzR
12StichlangL
13Doppel Block Mitte HochkurzL
14HandkantebleibenR
15FaustlängerL
16Doppel Block Mitte HochkurzR
17HandkantebleibenL
18FaustlängerR
19Tief zu Mitte BlocklangL/R
20Ap ChagiR
21FaustlangL
22Tief zu Mitte BlocklangL
23Ap ChagiL
24FaustlangR/L
25Kampfstellung BlockhochR
26Yop ChagiR
27KampfstellungkurzL
28KampfstellungkurzR

4, Hyong rückwärts

4. Hyong gespiegelt

4. Hyong gespiegelt Seite

4. Hyong gesprungen

4. Hyong von vorne

4. Hyong frontal gelaufen

4. Hyong rückwärts gespiegelt gesprungen

4. Hyong in Kampfsequenzen

Historischer und Philosophischer Hintergrund der 4. Won-Hyo Hyong

  1. Hyong Won-Hyo – Wissen vermitteln und Menschen erreichen

Die 4. Hyong ist nach Won-Hyo beziehungsweise Wonhyo (원효, 617–686) benannt, einem der bedeutendsten buddhistischen Gelehrten und Denker des koreanischen Silla-Reiches.

Wonhyo beschäftigte sich intensiv mit unterschiedlichen buddhistischen Lehrtraditionen und versuchte, scheinbar widersprüchliche Lehren miteinander zu verbinden. Diese Vorstellung wird besonders mit seinem Gedanken des Hwajaeng, der „Versöhnung von Streitpositionen“, verbunden.

Darüber hinaus spielte er eine wichtige Rolle dabei, buddhistische Gedanken über die gesellschaftlichen und gelehrten Eliten hinaus einem breiteren Teil der Bevölkerung zugänglich zu machen. Koreanische historische Quellen beschreiben ihn deshalb nicht nur als Mönch, sondern auch als bedeutenden Philosophen, Gelehrten und Vermittler buddhistischen Denkens.

Won-Hyo besteht aus 28 Bewegungen.

Die traditionelle Taekwon-Do-Erklärung besagt, Wonhyo habe im Jahr 686 n. Chr. den Buddhismus in die Silla-Dynastie eingeführt. Historisch ist diese Formulierung jedoch nicht korrekt. Der Buddhismus war in Silla bereits lange vor Wonhyos Lebenszeit etabliert. 686 war vielmehr sein Todesjahr.

Seine tatsächliche historische Bedeutung liegt vor allem in seiner umfangreichen philosophischen Arbeit, seinem Einfluss auf die Entwicklung des ostasiatischen Buddhismus und seinem Beitrag zur Verbreitung buddhistischer Lehren innerhalb der Bevölkerung.

Auf das heutige Taekwon-Do übertragen:
Won-Hyo kann daran erinnern, dass Wissen nicht nur darin besteht, etwas selbst zu beherrschen. Es bedeutet auch, Zusammenhänge zu verstehen, unterschiedliche Sichtweisen zusammenzuführen und das eigene Wissen so weiterzugeben, dass andere davon profitieren können.